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SECURITY
Cisco SD-WAN Manager: Zero-Day mit Root-Zugriff unter Attacke

Cisco SD-WAN Manager: Zero-Day mit Root-Zugriff unter Attacke

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Rafi GrzonkaRafi Grzonka
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Cisco SD-WAN Manager unter Beschuss

Cisco hat am Donnerstag eine High-Severity-Sicherheitslücke im Catalyst SD-WAN Manager (CVE-2026-20245) bekannt gegeben, die bereits aktiv in Cyberattacken ausgenutzt wird. Das besondere Problem: Es existiert bislang kein Patch für diese Zero-Day-Lücke.

Was ist betroffen?

Die Vulnerability betrifft den Cisco Catalyst SD-WAN Manager, eine zentrale Komponente für die Verwaltung von Software-Defined WAN-Infrastrukturen. Angreifer können die Lücke ausnutzen, um sich Root-Privilegien zu verschaffen – das bedeutet vollständige Kontrolle über das System.

Das Risiko

SD-WAN-Manager sind häufig zentrale Administrationspunkte in Unternehmensnetzwerken. Ein Root-Zugang ermöglicht Angreifern nicht nur die Übernahme einzelner Systeme, sondern potenziell auch laterale Bewegungen durch das gesamte Netzwerk. Mit Root-Rechten können Bedrohungsakteure:

  • Konfigurationen manipulieren
  • Monitoring umgehen
  • Persistente Backdoors installieren
  • Zugriff auf sensible Konfigurationsdaten erhalten

Handlungsempfehlungen

Bis ein Patch verfügbar ist, sollten Organisationen:

  1. Sofort überprüfen, ob sie den Catalyst SD-WAN Manager einsetzen
  2. Netzwerksegmentierung verstärken – der Manager sollte nicht direkt aus dem Internet erreichbar sein
  3. Zugriffsschutz erhöhen – starke Authentifizierung und IP-basierte Beschränkungen aktivieren
  4. Monitoring intensivieren – ungewöhnliche Administrative Zugriffe und Konfigurationsänderungen beobachten
  5. Cisco-Advisories regelmäßig überprüfen auf verfügbare Updates

Zeitrahmen unklar

Cisco hat bislang nicht kommuniziert, wann ein Security-Patch zur Verfügung stehen wird. Dies erhöht die Dringlichkeit, die oben genannten Mitigationen umzusetzen. Die Tatsache, dass die Lücke bereits aktiv ausgenutzt wird, zeigt, dass Angreifer keinen Aufschub nehmen – die Maßnahmen sollten entsprechend priorisiert werden.

Betroffene Organisationen sollten auch ihre Incident-Response-Prozesse überprüfen und sicherstellen, dass sie schnell auf verdächtige Aktivitäten im SD-WAN-Manager reagieren können.

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